Die neuesten Erkenntnisse zur Preisgestaltung bei Rabatten

Kategorie
Verbraucherverhalten und Marketing-Einsichten

Keywords
Rabattstrategien, Werbeblocker, Nutzerprofil-Daten, Verkaufspsychologie

Jahr
2023

Eine neue Studie in der Fachzeitschrift “Journal of Consumer Psychology” hat ergeben, dass die genaue Angabe von Rabatten die Verkaufszahlen erhöhen kann. Bei einem Experiment wurden Testpersonen zwei verschiedene Rabatte für eine externe Festplatte angeboten – 7% und 6,8%. Die Personen, denen der etwas niedrigere und genauere Rabatt von 6,8% angeboten wurde, waren 133% eher geneigt, das Produkt zu kaufen.

Die Wissenschaftler erklären dieses Phänomen damit, dass präzise Zahlen eher den Eindruck vermitteln, dass es sich um ein zeitlich begrenztes Sonderangebot handelt. Runde Zahlen hingegen signalisieren, dass es sich um eine dauerhafte Preissenkung handelt. Daher löst die präzise Angabe eines Rabatts ein stärkeres Gefühl der Dringlichkeit aus und die Konsumenten kaufen eher sofort.

YouTube drosselt Ladegeschwindigkeit für Nutzer mit Werbeblocker

YouTube hat bestätigt, dass die Videoladezeiten für Nutzer mit aktiviertem Werbeblocker künstlich verlangsamt werden. Die Verzögerung beträgt bis zu 5 Sekunden. YouTube begründet diese Maßnahme damit, ein vielfältiges Ökosystem von Creators weltweit unterstützen zu wollen.

Gleichzeitig möchte das Unternehmen die Nutzer dazu ermutigen, die Werbung auf YouTube zuzulassen oder ein YouTube Premium Abonnement ohne Werbung abzuschließen. Etwa jeder dritte Erwachsene in den USA verwendet einen Werbeblocker im Browser. Diese Zahl steigt stetig, was auch YouTube unter Druck setzt.

Entfernt Hobbys aus Nutzerprofilen

Meta hat angekündigt, die Angabe von Hobbys in Nutzerprofilen auf Facebook Mitte Dezember zu entfernen. Dies ist Teil der Bemühungen, die Menge an Informationen in Nutzerprofilen zu reduzieren. In der Anfangszeit von Facebook waren Hobbys noch eine nützliche Möglichkeit, Gleichgesinnte zu finden. Angesichts der Datenschutzbedenken heutiger Nutzer wirkt dies aber eher befremdlich. Die Informationen über Hobbys wurden zudem für personalisierte Werbung genutzt. Meta setzt bei der Werbetargeting inzwischen aber verstärkt auf Machine Learning.

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